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Sturzfestspiele in Frankreich |
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Dienstag, den 19. April 2011 um 21:24 Uhr |
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Das Thüringer Energie Team musste bei der Rundfahrt Tour du Loir et Cher in Frankreich einige Rückschläge einstecken und zwei Karbon-Rahmen in die Mülltonne geben. Der größte Pechvogel war Johannes Kahra, der gleich drei Mal stürzte und schließlich aufgrund von Knieschmerzen aussteigen musste. "Schon auf der ersten Etappe kam Johannes 100 Meter vor dem Ziel zu Fall. Schade, denn er war in der Spitzengruppe und hätte sich noch weiter vorn als auf Rang zwölf platzieren können", sagt der Sportliche Leiter des Teams Stephan Schreck.
Am Tag zwei kam es dann ganz Dicke. Im Gerangel um die Positionen bei einer Sprintwertung stürzten Ralf Matzka und erneut Kahra. "Die beiden konnten danach zwar weiterfahren, aber sie haben sich großflächige Abschürfungen zugezogen. Ihre Räder waren auch total geschrottet und reif für die Tonne", sagt Schreck. Nachdem Kahra auch auf der dritten Etappe in einen Sturz verwickelt und unglücklich auf das Knie gefallen war, stieg er aus. Für Ralf Matzka und Kevin Predatsch war die Tour auf der vorletzten Etappe beendet, als sie nach langer Verfolgung eines 30-köpfigen Spitzenfeldes, in dem das Thüringer Energie Team nicht vertreten war, entkräftet aufgeben mussten. Beendet haben die Rundfahrt Mike Willam, Fabian Thiel und Kersten Thiele. "Leider haben wir es durch die Stürze nicht geschafft, den guten achten Gesamtplatz von Johannes in der Gesamtwertung zu halten. Und auch ein gutes Etappenergebnis hätten wir gerne mit nach Hause gebracht. Wir wissen, woran wir noch arbeiten müssen", sagt Schreck. Über Ostern bestreitet das Thüringer Energie Team keine Rennen, sondern erkundet im Training schon Streckenabschnitte der Thüringen Rundfahrt.
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