| Zwei Etappen für das Kuriositätenkabinett und einmal Platz vier |
| Dienstag, den 24. Mai 2011 um 22:45 Uhr | |||
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Marcel Barth hat auf der dritten Etappe des An Post Ras in Irland den vierten Platz belegt und so knapp das Podium verfehlt. "Wir haben heute alle mächtig darum gekämpft, in die entscheidende Gruppe des Tages zu kommen. Nach 60 Kilometern ist es mir dann gelungen, mich unter die Ausreißer zu mischen", sagte Marcel Barth nach dem Rennen, der sich im Sprint um Platz drei dem Briten Peter Williams (Motorpoint) geschlagen geben musste.
"Acht Kilometer vor dem Ziel konnten sich am Berg noch zwei Fahrer absetzen. Leider bin ich dann knapp am Podium vorbeigeschrammt. Aber ich bin dennoch zufrieden, dass meine Form nach dem wenigen Training bei der Polizei ganz gut ist", sagte Barth. Auch der Sportliche Leiter Jens Lang zeigte sich optimistisch: "Nach Ralfs sechstem Platz auf der ersten Etappe haben wir uns heute ganz klar verbessert. Die Tendenz zeigt nach oben und wir wollen von hier unbedingt einen Sieg mitnehmen", sagte Lang, der von einer für ihn historischen Rundfahrt sprach. "Die ersten beiden Etappen gehen in meine persönliche Geschichte ein. So etwas habe ich noch nicht erlebt. Die erste Etappe wurde sechs Kilometer vor dem Ziel neutralisiert. Es gab einen Sturz auf schmaler Straße. Links und rechts Mauer. Die Fahrräder haben sich gestapelt. Da war kein Durchkommen mehr. Leider waren auch drei von den Jungs dabei. Sie haben zwar gestanden, aber von hinten sind quasi die Neukankömmlinge reingerauscht", beschreibt Lang die Lage vor dem Neustart. "Ralf Matzka ist im Sprint dann Sechster geworden. Mehr war nicht drin. Es war kreuzgefährlich." Auf der zweiten Etappe bestimmte dann Sturm das Renngeschehen. "160 Kilometer, 5 Stunden Fahrzeit, 33 km/h. - Das war dann das nächste Extrem. Den ganzen Tag Gegenwind und Kante. So ein langsames Rennen habe ich noch nicht erlebt", sagt Lang, auch wenn die Geschwindigkeit über die Kraftanstrengnung bei den Fahrern hinwegtäuscht. Das Feld teilte sich in mehrere Gruppen. Am Ende waren nur noch Bastian Bürgel und Jakob Steigmiller in dem 60-köpfigen Spitzenfeld vertreten.
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