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Thüringen Rundfahrt: Steigmiller verteidigt zweiten Platz |
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Sonntag, den 19. Juni 2011 um 17:02 Uhr |
Jakob Steigmiller ist Zweiter der 36. Thüringen Rundfahrt geworden. Der Kapitän des Thüringer Energie Teams hat auf der stürmischen Schlussetape Rund um Weida souverän seinen Podiumsplatz verteidigt. "Wir wollten bei dieser Rundfahrt um das Podium mitkämpfen. Das war unser Ziel. Das haben wir erreicht und sind sehr zufrieden. Mit Wilco Keldermann hat der stärkste Fahrer hier gewonnen. Das müssen wir auch fair zugeben", sagte der Sportliche Leiter Jens Lang. Leider hätte das Team im Mannschaftszeitfahren knapp den Tagessieg verpasst.
Ansonsten fällt die Bilanz aber positiv aus. "Wir haben nach den Abgängen um John Degenkolb und Marcel Kittel bewiesen, dass wir auch mit unserer neu formierten und jungen Mannschaft konkurrenzfähig sind und zu den besten der Welt gehören", sagte Lang. Teammanager Jörg Werner lobte die Mannschaft ebenso und legte noch einen drauf: "Natürlich haben wir immer gesagt, dass wir auf das Podium wollen. Selbstverständlich war das in diesem Jahr aber nicht. Deshalb haben wir diese Rundfahrt über unseren Erwartungen abgeschlossen."
"Mit dem zweiten Platz bin ich sehr glücklich. Die Mannschaft hat mich sehr gut unterstützt. Ein großes Lob an das gesamte Team mit Betreuern und Trainern", sagte Jakob Steigmiller nach der Siegerehrung. "Wir haben bewiesen, dass wir zu den Besten gehören und, dass das Thüringer Energie Teams zu den besten Teams weltweit zählt. Maßgeblich dafür ist Jens Lang verantwortlich, wegen dem ich auch nach Thüringen gekommen bin. Ich hoffe, dass um seine Zukunft die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Davon ist letztlich abhängig, ob ich im nächsten Jahr auch noch hier fahren werde", bekannte sich Steigmiller klar zu seinem Team und Jens Lang. "Bessere Rahmenbedingungen findet man in einer reinen U23-Mannschaft wahrscheinlich weltweit nirgends", sagte er.
Einen ganz starken Eindruck hinterließ in der zurückliegenden Woche auch der erst 18-Jährige Jasha Sütterlin. Mit Gesamtplatz 15 hat sich der Sieger der Tour de Berlin auch bei einer international top besetzten, vom Profil anspruchsvollen Rundfahrt, bei der komplette Radfahrer gefragt sind, bewiesen und für kommende Jahre empfohlen.
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