| Gelungene Revanche im Harz |
| Montag, den 10. Mai 2010 um 08:01 Uhr | |||
|
Mit Platz drei in der Team- und Einzelwertung bei der Harzrundfahrt hat das Thüringer Energie Team die Schmach vom ersten Bundesligarennen vergessen gemacht. Maximilian May sprintete nach schweren 188 Kilometern aus einer fünf Mann starken Spitzengruppe auf den dritten Platz. Neuzugang Simon Nuber überzeugte nach langer Flucht noch als Zwölfter. Lucas Schädlich komplettierte das Ergebnis als 27.
"Wir waren heute wieder ohne unsere beiden Kapitäne am Start. Marcel Kittel pausiert verletzungsbedingt und John Degenkolb ist heute planmäßig in Vorbereitung auf die Thüringen Rundfahrt eine Etappe abgefahren. Dafür haben wir uns gut verkauft", sagte Jens Lang, der die Mannschaft als Sportlicher Leiter betreute. Das Thüringer Energie Team hat durch den dritten Platz in der Tages-Mannschaftswertung einen Sprung vom 13. auf den 5. Platz gemacht. Beim Ersten Bundesligarennen in Fürth landeten die Thüringer zum ersten Mal in der Geschichte dieser Rennserie auf dem letzten Platz. Bereits am ersten steilen Berg bildete sich nach 40 Kilometern bei Rotheshütte eine achtköpfige Spitzengruppe, in der Simon Nuber für das Thüringer Energie Team vertreten war. "Simon ist heute ein starkes Rennen gefahren und hat als junger Fahrer nach solch einer langen Flucht eine beeindruckende Leistung im Finale gezeigt", sagte Lang. Die Spitzengruppe wurde circa 30 Kilometer vor dem Ziel von einer neunköpfigen Gruppe aufgefahren. Dann begannen die taktischen Spielchen der Mannschaften, die mehrere Fahrer in der Spitze hatten. Viele Attacken wechselten sich ab, bevor sich fünf Fahrer inklusive Maximilian May lösen konnten. Am nächsten Wochenende steht mit Cottbus-Görlitz-Cottbus das nächste Bundesligarennen auf dem Programm.
|

