| Thüringer Energie Team zieht positive Halbjahresbilanz |
| Freitag, den 29. Juli 2011 um 19:16 Uhr |
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Erstmals acht Medaillen bei Deutschen Meisterschaften, Gesamtsieg bei der Tour de Berlin, zweiter Platz bei der Internationalen Thüringen Rundfahrt U23 und souveräne Führung in der Bundesliga-Mannschafts- und Nachwuchswertung. Das Thüringer Energie Team kann eine überaus positive Halbjahresbilanz ziehen. "Ein Titel ist uns in diesem Jahr zwar verwehrt geblieben, aber so viele Meisterschafts-Medaillen haben wir noch nie gewonnen", sagte Werner.
Neben diesen Leistungen hebt Werner vor allem den Sieg bei der Tour de Berlin durch Jasha Sütterlin hervor. Der 18-Jährige glänzte in seinem ersten U23-Jahr darüber hinaus bei der Deutschen Bergmeisterschaft als Dritter, auch im Einzelzeitfahren bei der Main-Spessart-Rundfahrt kam er auf diesem Platz ein. "Jasha hat uns in dieser Saison schon viel Freude bereitet und angedeutet, zu welchen Leistungen er in Zukunft noch fähig ist", sagte Werner. Dass der Sieg bei der Thüringen-Rundfahrt nicht wiederholt werden konnte, grämt Werner nur minimal. "Jakob Steigmiller hat uns mit seinem zweiten Platz bei einem unserer absoluten Saisonhöhepunkte einen Spitzenplatz erkämpft. Viel wichtiger ist aber noch, wie stark er sich in diesem Weltklassefeld präsentiert hat. Und gegen Wilco Keldermann war nichts zu machen. Der Niederländer war der Stärkste. Das muss man fairerweise anerkennen", sagte Werner. Angesichts dieser Erfolge fiel es dem Teammanager dieser Tage besonders schwer, seinen Sportlern sagen zu müssen, dass noch immer keine Entscheidung über die Zukunft des Thüringer Energie Teams gefallen sei. Diese ist eng an Jens Lang geknüpft, dem zum 31. Oktober eine Kündigung als Landestrainer vorliegt. "Wir haben den Sportlern die schwierige Situation erklärt und ihnen gesagt, dass wir ihnen keine Steine in den Weg legen, wenn sie sich um ein anderes Team bemühen wollen. Momentan können wir keine Sicherheit geben. Es ist nur nachvollziehbar, wenn sich jetzt der ein oder andere nach Alternativen umschaut, um seiner möglichen Karriere nicht ein vorschnelles Ende zu bereiten", sagt Werner. |







