| Vom Sieg in Elxleben ins Hochgebirge |
| Dienstag, den 23. August 2011 um 00:05 Uhr |
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Das Thüringer Energie Team erwartet ab heute beim Giro Valle d'Aosta/Mont Blanc eine echte Klettertortur. Die Rundfahrt, die in Fachkreisen kurz Aosta genannt wird, ist vor allem etwas für die kleinen, leichten Bergspezialisten wie zum Beispiel Damiano Cunego, der hier schon gewinnen konnte. "Das ist die vom Profil her schwerste Rundfahrt im U23-Bereich", sagt der Sportliche Leiter des Teams Jens Lang.
"Wir sind froh, hier fahren zu können. In den vergangenen Jahren gab es immer Überschneidungen mit der Bahn- oder Bergmeisterschaft. Dieses Jahr können wir uns wieder an den langen Pässen quälen", meint Lang, der den Renndienstwagen an Steilstücken zum Teil im einstelligen km/h-Bereich vor dem Abwürgen bewahren muss. Die volle Aufmerksamkeit liegt aber natürlich auf den Rennfahrern. Jakob Steigmiller, Jasha Sütterlin und Bastian Bürgel, die gerade mit dem WM-Kader aus der Höhe gekommen sind, werden die Rundfahrt nutzen, um sich die nötigen harten Kilometer für die Welttitelkämpfe zu holen. Kevin Predatsch und Johannes Kahra vervollständigen das Thüringer Quintett. "Vor allem für die jungen Fahrer Jasha und Kevin werden die langen Pässe eine ganz neue Erfahrung werden. Wenn im Streckenprofil Anstiege von 20 Kilometern Länge stehen, kann man schon mal nervös werden. Ich bin gespannt, wie sie sich schlagen werden", sagt Lang. "Bei den zwei Bergankünften und der Königsetappe werden wir keine großen Anteile haben. Auf den Abschnitten dazwischen werden wir unser Glück versuchen." Am Wochenende war das Thüringer Energie Team noch auf ganz anderem Terrain unterwegs. Flach, kurz und schnell war das Kriterium in Elxleben, das Jakob Steigmiller gewinnen konnte. "Nach der Höhe mit den langen ruhigen Trainingseinheiten ist ein Kriterium ganz gut, um wieder in Schwung zu kommen und den Körper an Antritte und Tempowechsel zu gewöhnen. Dass wir gewinnen konnten, war natürlich umso schöner", sagt Lang. |







