Thüringer Energie Team
Steigmiller äußert sich zu den Vorwürfen und macht interne E-Mail an seine Teamkollegen öffentlich
Dienstag, den 31. Januar 2012 um 22:56 Uhr
Jakob Steigmiller hat in einer bewegenden Mitteilung an seine Teamkollegen die momentanen Vorwürfe und das eingeleitete Ermittlungsverfahren gegen ihn kommentiert. Darin beschreibt er, dass alles im Winter 2010 mit einer Nasennebenhöhlen-Entzündung, in deren Folge er operiert werden musste, begann. "In Folge dieser Operation war ich sehr anfällig für Infekte und habe deshalb den offiziellen Arzt des Olympiastützpunktes Erfurt, Andreas Franke, konsultiert", teilt Steigmiller mit. "Dieser hat mir eine Behandlung mit ultraviolettem Licht empfohlen, bei welcher kleinste Mengen meines Blutes (weniger als 50ml) bestrahlt wurden. Auf meine kritischen Nachfragen wurde mir ausdrücklich versichert, dass diese Methode erlaubt ist und auch schon seit 20 Jahren praktiziert wird. In der Literatur wird sie mit Homöopathie oder Akupunktur verglichen. Im Nationalen Anti Doping Code wurde diese spezielle Methode erst mit Aufkommen der Diskussionen durch den 'Fall Franke' Anfang dieses Jahres konkret verboten."

Wie schon in seiner Stellungnahme an die NADA, stellt Steigmiller klar, "dass ich niemals die Absicht hatte, eine Leistungssteigerung zu erzielen, maximal wollte ich meine Gesundheit erhalten." An die NADA schrieb Steigmiller: "Für mich ist es unvorstellbar, gegen die Regeln für einen sauberen Sport zu verstoßen. Ich habe bisher alles getan und werde auch in Zukunft mit voller Überzeugung alles tun, um unseren Anti Doping Code einzuhalten."

Weiterhin beteuert Steigmiller: "Durch den engen Kontakt zum Arzt hat sich bei mir eine große Vertrauensbasis aufgebaut, zumal er als langjähriger OSP-Arzt und Vertragsarzt des DLV einen sehr guten Ruf genießt."

Doch durch den leichtsinnigen Umgang des Arztes mit dieser Methode sei er nun in den Blickpunkt der Medien und mitten in eine Diskussion um die Auslegung des Dopingcodes geraten.

"Es ist mir besonders wichtig, offen mit diesem Vorwurf umzugehen, denn ich habe nichts zu verbergen", sagt Steigmiller und verweist sogar auf folgende Situation: "Auf meine Nachfrage hat er mir sehr ausführlich und plausibel erklärt, dass die geplante Behandlung nicht gegen den WADA-Code verstößt. Dabei sind mir folgende Kernaussagen im Kopf geblieben:

1.) Aufgrund meiner Infektion setzt er diese Methode zur deren Behandlung und nicht zur Leistungssteigerung und Verschleierung unerlaubter Mittel ein.
2.) Der Arzt erklärte mir den Unterschied zwischen einer Infusion und der geplanten Injektion und dass die geringe Menge von 50ml nicht unter das Verbot des sogenannten "Infusionsparagraphen" im WADA-Code fällt.
3.) Die Behandlung stelle keine Manipulation im Sinne einer Täuschung mit betrügerischer Absicht dar, sondern diene der Steigerung der angegriffenen körpereigenen Abwehrkräfte.

Die Erläuterungen klangen für mich sehr überzeugend, so dass ich keinen Moment deren Richtigkeit in Frage stellte. Ich versichere Ihnen, dass ich dabei nicht den geringsten Zweifel an der Legalität der Methode hatte. Sonst hätte ich diese Behandlung abgelehnt."

Weiter gab er in seiner Stellungnahme folgende Zeilen zu Papier: "Gerade beim Gebrauch einer Methode mit kompliziertem medizinischen Hintergrund muss ich mich als Laie auf einen autorisierten Sachverständigen verlassen. Für mich sind das die lizensierten Vertragsärzte der Olympiastützpunkte und Verbände. Deshalb bin ich aus meiner Sicht mit der größtmöglichen Sorgfaltspflicht vorgegangen und sehe die Schuld nicht bei mir."

Mit folgenden offenen Worten schloss Steigmiller die gestrige E-Mail an seine Teamkollegen: "Also Jungs, ich wollte euch einfach mal Bescheid geben, wie die Lage momentan ist. Ich werde bald eine öffentliche Stellungnahme dazu abgeben, dass ich nicht ganz so durch den Dreck gezogen werde. Ich bitte euch nur, die Mail vertraulich zu behandeln. Denn noch mehr Trubel kann ich momentan nicht gebrauchen." Letztlich entschied sich Steigmiller auch dies öffentlich zu machen. Ein Zeichen absoluter Transparenz.

Das Thüringer Energie Team stellt sich unterdessen hinter seinen Sportler: "Wir haben absolutes Vertrauen in Jakob und stehen hinter ihm. Er hat sich nichts vorzuwerfen. Wir unterstützen und unterschreiben seine Argumentation", sagt Teammanager Jörg Werner.
 
Barth gewinnt kleine Jagd
Freitag, den 27. Januar 2012 um 19:52 Uhr
Mit Platz 6 nach der ersten Nacht und dem Sieg in der kleinen Jagd bei den Berliner Sixdays hat Marcel Barth mit seinem Stammpartner Erik Mohs einen starken Auftakt hingelegt. "Ich peile einen Platz unter den besten Fünf an. Bei dem Feld wird das aber ein harter Kampf", sagt Barth, der im Trikot von Sponsor Federn-Oßwald Fahrzeugteile & Technischer Handel unterwegs ist.
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Matzka und Barth starten in Bremen
Donnerstag, den 12. Januar 2012 um 00:00 Uhr
Marcel Barth und Ralf Matzka starten ab heute bei den Bremer Sixdays und damit in die deutsche Sechstagesaison, die mit den Sixdays in Berlin weitergeht und zugleich endet.
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Aufbruch in den Winter Livignos
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Das Thüringer Energie Team flüchtet vor den wieder zu erwartenden frühlingshaften Witterungsverhältnissen in den Winter. So könnte man den heutigen Aufbruch ins italienische Livigno angesichts der aktuellen Wetterlage bezeichnen. Aber der Sportliche Leiter des Thüringer Energie Teams meint: "Natürlich möchte man Reißaus nehmen. Das Wetter ist momentan weder Fisch noch Fleisch. Aber unser Winterlager ist keine Spontanaktion. Wir fahren jetzt schon seit 2000 jedes Jahr in die Höhe Livignos zum Skilaufen", sagt Lang, der sich mit sechs Fahrern auf den Weg macht.
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TeamSpirit Kalender 2012

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Der neue Kalender der TeamSpirit GmbH begleitet mit der Faszination des Radsports in all seinen Facetten durchs Jahr 2012. Gesichter gezeichnet vom Kampf gegen brennenden Schmerz. Jubelposen im Moment der Erlösung, wie ihn nur Sieger empfinden. Elegante Präzision im Zeitfahren. Explodierende Kraft im Sprint. Unglaubliche Geschwindigkeitsduelle beim Steherrennen. - Ein Kalender, der Emotionen zeigt und weckt. Von Januar bis Dezember fahren Stars der Szene wie Tony Martin, John Degenkolb, Marcel Kittel und Patrick Gretsch bei "Paris-Nizza", "Paris–Roubaix", der "Tour de France", der "Vuelta a Espana" und bei der "Colorado-Rundfahrt". René Enders rast seine erste Runde im Teamsprint. Jakob Steigmiller vom Thüringer Energie Team quält sich im Bergzeitfahren und wird Zweiter bei der "Thüringen Rundfahrt". Marcel Barth gewinnt sein erstes Steherrennen. Dieser Kalender macht durch seine großartige Bildsprache die Leidenschaft dieser Sportart erlebbar.

Der Kalender kann in allen Rad-Art Filialen gekauft, sowie unter http://www.teamspirit-scg.com/teamstore/ zum Preis von 15,00 Euro zzgl. Versand und Verpackung bestellt werden.

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